Steuervorteile

Wer eine gemeinnützige Stiftung zu Lebzeiten mit einem Grundstockvermögen ausstattet, kann diese im Rahmen der gesetzlichen Höchstgrenzen als Sonderausgaben bei der Steuererklärung geltend machen. Das bedeutet, dass diese Zuwendungen vom Gesamtbetrag der Einkünfte des Steuerpflichtigen abgezogen werden. Damit reduziert sich die Bemessungsgrundlage für seine Einkommensteuer und die Vermögensübertragung unterliegt nicht der Schenkungsteuer.

Bei Errichtung einer gemeinnützigen Stiftung von Todes wegen fällt für das Grundstockvermögen, das auf die Stiftung übertragen wird, keine Erbschaftsteuer an. Bereits bezahlte Erbschaftsteuer kann bis zu zwei Jahre nach dem Erbfall zurückgeholt werden. Das übertragene Vermögen bleibt also ungeschmälert erhalten.

In beiden Fällen gilt: Diese Steuervorteile gelten nur dann, wenn die Stiftung als steuerbegünstigt anerkannt ist.